Schwarz und weiß wie Tage und Nächte

Erster Sendetermin 13.09.1978, WDR

Kinofilm/Fernsehspiel für den WDR 

Thomas Rosenmund hat ein besonderes Talent für Schach, das zur Obsession neigt. Deswegen gelobt er bereits als Kind, nie wieder zu spielen. Als Erwachsener hat er eines der ersten intelligenten Schachprogramme entwickelt und lässt es im Fernsehen gegen den amtierenden Schachweltmeister Stefan Koruga antreten. Als der seine Schöpfung aber in nur 17 Zügen vernichtend schlägt, ist Rosenmunds Stolz tödlich verletzt. Er lebt ab jetzt nur noch für seine Rache, für den Sieg über Koruga. Er gibt seinen Beruf auf und wird Schachprofi.

Mit eisernem Willen, seiner enormen Intelligenz und beängstigendem Fanatismus gelingt es ihm, den Weltmeister zu schlagen - doch welche Folgen wird das für ihn haben?

Das 16. filmkunstfest schwerin ehrt 2006 den Schauspieler Bruno Ganz. Der Schweizer ist einer der profiliertesten Bühnen- und Filmdarsteller und hat sich um den deutschsprachigen Film besonders verdient gemacht. 

In der 'Hommage an Bruno Ganz' schenkt das filmkunstfest seinen frühen Filmen besondere Aufmerksamkeit und zeigte auch „Schwarz und weiß wie Tage und Nächte“.